Fluffige Donuts
Beim ersten Mal habe ich diese schnellen Krapfen an einem Abend gemacht, als ich nicht viel Lust hatte, in der Küche zu stehen, aber trotzdem etwas Warmes und Süßes wollte, ohne Hefe zu verwenden. Seitdem habe ich sie viele Male gemacht, besonders wenn ich Milch und Eier übrig habe. Sie gehen nicht so auf wie die mit Hefe, aber die Textur ist anders und ehrlich gesagt, sind sie ziemlich sicher, wenn man die Schritte richtig befolgt.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: 1 Stunde und 40 Minuten (inklusive Abkühlen des Teigs)
Portionen: 20-25 kleine Krapfen
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel (benötigt etwas Aufmerksamkeit beim Teig)
Zutaten
1,5 Tassen Milch (ca. 350 ml)
1,5 Tassen Weizenmehl (ca. 210 g)
4 große Eier + 1 optionales Ei, je nach Konsistenz
6 Teelöffel Zucker (ca. 30 g)
10-20 g Butter (ein kleiner Würfel, so groß wie eine Walnuss)
die abgeriebene Schale einer kleinen Zitrone (ohne das Weiße)
eine Prise Salz (1/4 Teelöffel)
2 Päckchen Vanillezucker (oder 2 Teelöffel Vanilleextrakt)
Öl zum Frittieren (ca. 500 ml, eine großzügige Schicht in der Pfanne)
Puderzucker (zum Bestäuben)
Zubereitung
1. In einem Topf mit dickem Boden die Milch zusammen mit dem Zucker und dem Salz erhitzen. Wenn sie leicht zu kochen beginnt, umrühren, damit sich der Zucker auflöst.
2. Wenn es kocht, die gesamte Mehlmenge auf einmal, gleichmäßig, hineingeben und schnell mit einem Löffel oder einer hitzebeständigen Spachtel umrühren. Der Teig wird sofort fest und muss etwa 2-3 Minuten bei niedriger Hitze kräftig gerührt werden, bis er sich vollständig von den Wänden des Topfes löst und eine dünne Schicht am Boden hinterlässt.
3. Den Topf vom Herd nehmen. Den Teig 2-3 Minuten umrühren, damit er etwas abkühlt, sonst garen die Eier beim nächsten Schritt zu schnell.
4. Die Butter einrühren, bis sie geschmolzen ist. Die Zitronenschale und den Vanillezucker hinzufügen.
5. Wenn die Mischung nicht mehr heiß ist, die Eier einzeln hinzufügen. Jedes Ei kräftig einarbeiten (man kann auch einen Handmixer verwenden, aber es geht auch von Hand). Der fertige Teig sollte dick sein, aber noch schwer vom Löffel fließen – er ist nicht komplett fest, aber auch nicht flüssig. Wenn er zu fest erscheint, das fünfte Ei separat schlagen und nach und nach hinzufügen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist.
6. Den Behälter abdecken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Der Teig bindet sich etwas im Kühlschrank, sollte aber weich bleiben.
7. Das Öl in einer höheren Pfanne oder einem kleinen Kessel gut erhitzen. Die Pfanne nicht zu voll machen, aber das Öl sollte mindestens 4 Finger hoch sein.
8. Mit einem Teelöffel für jeden Krapfen etwas Teig nehmen und direkt in das heiße Öl fallen lassen. Man muss sie nicht formen – genau das gibt ihnen die unregelmäßige, charakteristische Form. Die Pfanne nicht überfüllen. Bei mittlerer Hitze frittieren und wenden, falls sie sich nicht von selbst drehen.
9. Sie sind fertig, wenn sie gleichmäßig goldbraun sind, hier und da aufplatzen und gut aufgegangen sind. Mit einem Schaumlöffel auf Küchenpapier abtropfen lassen.
10. Solange sie noch warm sind, mit Vanillezucker oder Puderzucker bestäuben.
Warum ich das Rezept oft mache
Am meisten schätze ich, dass man nicht warten muss, bis der Teig aufgeht. Es ist ein schnelles Rezept ohne Hefe, und ich finde immer die Zutaten zur Hand. Sie sind perfekt, wenn man etwas Süßes zum Kaffee oder für Gäste braucht, sie schmecken auch kalt und werden am nächsten Tag nicht zu hart.
Tipps und Variationen
Tipps
Der Teig sollte ziemlich weich sein. Wenn er zu fest ist, werden die Krapfen dicht. Schlage die Eier separat und füge sie nach und nach hinzu, wenn du dir über die Konsistenz unsicher bist.
Um zu testen, ob das Öl heiß genug ist, wirf ein wenig Teig hinein – wenn es sofort an die Oberfläche steigt und aufgeht, ist es in Ordnung.
Lass sie direkt auf Küchenpapier abtropfen und decke sie nicht ab, solange sie warm sind, damit sie nicht schwitzen und weich werden.
Austauschmöglichkeiten
Du kannst mehr Butter für einen reichhaltigeren Geschmack verwenden oder sie bei Zeitmangel durch Margarine ersetzen.
Die Milch kann durch pflanzliche Milch (z.B. Mandel- oder Sojamilch) ersetzt werden, aber die Textur ändert sich leicht.
Du kannst Rum- oder Orangenauszug anstelle von Zitrone hinzufügen, wenn du möchtest.
Variationen
Wenn du willst, kannst du dem Teig Rosinen oder kleine Stücke Äpfel hinzufügen, aber die Krapfen werden dadurch dichter.
Eine Prise Zimt im Puderzucker gibt einen anderen Geschmack.
Für eine extra knusprige Variante die frittierten Krapfen in einer Mischung aus Zucker und gemahlenen Nüssen wälzen.
Serviervorschläge
Du kannst sie in einer großen Schüssel anrichten und einfach mit Puderzucker servieren.
Sie schmecken auch gut mit Marmelade oder Konfitüre dazu.
Sie können als Basis für ein Dessert mit Eis und frischen Früchten verwendet werden.
Häufig gestellte Fragen
1. Warum gehen die Krapfen nicht auf oder sind zu dicht?
Wahrscheinlich war der Teig zu fest oder das Öl nicht heiß genug. Füge ein zusätzliches Ei hinzu, wenn du das Gefühl hast, dass es nicht vom Löffel fließt.
2. Kann ich Vollkornmehl verwenden?
Du kannst bis zu einem Drittel Vollkornmehl hinzufügen, aber die Textur ändert sich – sie werden kompakter.
3. Kann man sie im Ofen machen, nicht frittieren?
Nein. Der Teig ist nicht für das Backen gedacht, er wird nicht aufgehen und außen trocken, während er innen roh bleibt.
4. Wie lange bleiben sie gut?
Sie sind am besten am Tag der Zubereitung, können aber auch am nächsten Tag gegessen werden.
5. Was mache ich, wenn sie im Öl aufplatzen und zu viel Fett aufnehmen?
Wahrscheinlich ist das Öl nicht heiß genug oder der Teig ist zu weich. Passe die Konsistenz an und achte auf die Temperatur des Öls.
Nährwerte (geschätzt pro Krapfen, bei 25 Krapfen)
Kalorien: ca. 70 kcal
Eiweiß: 1,4 g
Kohlenhydrate: 7,8 g
Fette: 3,2 g
Jeder Krapfen nimmt beim Frittieren etwas Öl auf, und die Werte hängen davon ab, wie gut du sie abtropfen lässt. Sie sind nicht die diätetischsten, aber für ein schnelles Dessert ist es akzeptabel.
Aufbewahrung und Wiedererwärmung
Sie halten sich am besten bei Raumtemperatur, locker mit einem sauberen Tuch abgedeckt, damit sie nicht weich werden. Lege sie nicht in luftdichte Behälter, sonst schwitzen sie. Du kannst sie leicht im Ofen (5 Minuten bei 140°C) wieder aufwärmen, aber nicht in der Mikrowelle, da sie gummiartig werden. Wenn du sie einen Tag im Voraus machen möchtest, bestäube sie erst, wenn du sie servierst.
Zutaten: eineinhalb Tassen Milch, eineinhalb Tassen Mehl, 4-5 Eier, 6 Teelöffel Zucker, 10-20 g Butter (ein Würfel), Zitronenschale, Salz, 2 Päckchen Vanillezucker
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