Vegane Apfelkuchen

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Oft, wenn ich erkältet bin oder meine Zeit mit etwas Praktischem verbringen möchte, ende ich damit, einen einfachen Teig zu kneten, ohne Eier oder Milch. So ist auch dieser Apfelkuchen entstanden, der mit einem Glas geriebenen Äpfeln aus dem Herbst zubereitet wurde. Es ist nichts kompliziert – nur ein paar Zutaten, ein wenig Geduld und etwas Handarbeit.

Schnelle Infos

Gesamtzeit: etwa 1 Stunde und 15 Minuten
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Gehzeit: 35 Minuten
Backzeit: etwa 40 Minuten
Portionen: 10-12 Stücke (oder 4 Rollen)
Schwierigkeit: einfach
Rezeptart: Fastenkuchen

Zutaten

- 20 Esslöffel warmes Wasser
- 18 Esslöffel Öl
- 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
- 4 Esslöffel Zucker
- eine Prise Salz
- 550 g Mehl
- 1 Glas (800 g) geriebene und gedünstete Äpfel (oder frisch, wenn du welche hast)
- Zucker zum Bestreuen über die Äpfel
- Puderzucker zum Verfeinern (optional)

Zubereitungsmethode

1. In einer großen Schüssel das warme Wasser mit dem Zucker, dem Öl, dem Salz und der Trockenhefe vermengen. Gut umrühren und 15 Minuten ruhen lassen, um die Hefe zu aktivieren.

2. Das Mehl nach und nach hinzufügen und mit dem Kneten beginnen. Der Teig sollte nicht klebrig, ziemlich elastisch, aber nicht zu fest sein. Falls nötig, etwas Mehl auf die Hände streuen. Wenn der Teig fertig ist, abdecken und 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

3. Nach dem Gehen den Teig auf eine Arbeitsfläche geben und in 4 gleich große Teile teilen. Jedes Stück wird mit einem Nudelholz zu einem nicht zu dünnen Blatt ausgerollt, ungefähr so groß wie eine offene Handfläche, aber ohne feste Maße.

4. Eine Schicht geriebene und gedünstete Äpfel auf jedes Blatt verteilen. Wenn die Äpfel nicht sehr süß sind, etwas Zucker nach Geschmack darüber streuen.

5. Jedes Blatt vorsichtig zu einer Rolle aufrollen. Jede Rolle in eine mit Backpapier ausgelegte Backform legen. Mit allen 4 Teigstücken gleich verfahren.

6. Mit einem Spieß oder Messer die Rollen an mehreren Stellen einstechen, damit der Dampf während des Backens entweichen kann.

7. Einen Topf mit Wasser unter die Kuchenform stellen, direkt in den Ofen. Das hilft, den Boden des Kuchens nicht zu verbrennen, besonders in Gasöfen.

8. Den Ofen auf mittlere Hitze vorheizen (etwa 180°C, wenn du einen elektrischen Ofen hast). Die Form in den Ofen geben und die Kuchen backen, bis sie leicht goldbraun sind, etwa 40 Minuten. Die Zeit kann je nach Ofen variieren.

9. Die Form herausnehmen, die Rollen schneiden, solange sie noch warm sind, und nach Belieben Puderzucker darüberstreuen.

Warum ich dieses Rezept oft mache

Es ist schnell zuzubereiten, erfordert keine komplizierten Zutaten und ich verwende die im Winter eingemachten Äpfel. Der Teig wird zart, ist für die Fastenzeit geeignet und ich habe nicht viele Geschirr zu spülen. Er kann auch am nächsten Tag geschnitten und serviert werden.

Tipps und Variationen

Tipps

- Verwende lauwarmes Wasser, nicht heiß, um die Hefe nicht zu verbrennen.
- Lass den Teig nicht zu lange gehen, damit er nicht zu luftig wird.
- Wenn die Äpfel sehr saftig sind, lass sie etwas abtropfen, bevor du sie auf den Teig legst.
- Die Einstiche in den Rollen helfen, dass der Kuchen beim Backen nicht reißt.

Ersatz

- Anstelle von eingemachten Äpfeln kannst du rohe, geriebene Äpfel verwenden, die vorher mit etwas Zucker gedünstet wurden.
- Wenn du keine Trockenhefe hast, funktioniert auch frische Hefe (entspricht einem Päckchen, in Wasser aufgelöst).
- Der Zucker kann je nach Süße der Äpfel angepasst werden.

Variationen

- Du kannst Zimt oder Vanille zu den Äpfeln hinzufügen, wenn du klassische Aromen bevorzugst.
- Anstelle von Rollen kannst du den Teig in einem großen Blatt ausrollen und wie einen normalen Kuchen füllen.
- Wenn du möchtest, kannst du kleinere Rollen oder individuelle Kuchen machen.

Serviervorschläge

- Er schmeckt sowohl warm als auch kalt.
- Ein Stück passt gut zu einem einfachen Tee oder einem schwarzen Kaffee.

Häufig gestellte Fragen

1. Kann ich Vollkornmehl für den Teig verwenden?
Du kannst einen Teil des weißen Mehls durch Vollkornmehl ersetzen, aber die Textur wird dichter und der Teig könnte etwas mehr Wasser benötigen.

2. Backt der Kuchen auch ohne Backpapier gut?
Er kann auch ohne Papier gebacken werden, aber du riskierst, dass er anklebt oder am Boden verbrennt. Das Papier hilft, ein leichteres Lösen zu ermöglichen.

3. Was mache ich, wenn der Teig zu weich oder zu hart ist?
Wenn er zu weich ist, füge etwas Mehl hinzu. Wenn er zu hart ist, füge einen Esslöffel warmes Wasser hinzu und knete erneut.

4. Wie weiß ich, wann der Kuchen gebacken ist?
Wenn die Rollen oben goldbraun sind und nach gebackenem Brot mit Äpfeln riechen. Wenn du dir nicht sicher bist, schneide ein Stück ab und überprüfe, ob es in der Mitte nicht roh ist.

5. Kann man es mit anderen Früchten machen?
Theoretisch ja, aber die Früchte müssen vorher gedünstet werden, damit sie beim Backen nicht zu viel Saft abgeben.

Nährwerte

Schätzung für ein Stück (von 12):
- etwa 180-220 kcal
- 4 g Eiweiß
- 7 g Fett (hauptsächlich aus Öl)
- 32 g Kohlenhydrate
- 2 g Ballaststoffe (wegen der Äpfel)
Die Werte sind ungefähre Angaben und können je nach Menge des Zuckers, den du über die Äpfel gibst, oder der Dicke des Teigblattes variieren.

Aufbewahrung und Aufwärmen

Der Kuchen hält sich gut bei Zimmertemperatur, abgedeckt mit einem Handtuch oder in einer Box, für 2-3 Tage. Er kann leicht im Ofen oder in einer Pfanne aufgewärmt werden, trocknet aber nicht schnell aus. Wenn du zu viel hast, kann eine Portion auch im Kühlschrank aufbewahrt werden, verliert aber ihre Textur. Am besten isst man ihn frisch oder in den ersten zwei Tagen.

 Zutaten: 20 Esslöffel warmes Wasser, 18 Esslöffel Öl, 1 Päckchen Trockenhefe Dr.Oetker, 4 Esslöffel Zucker, eine Prise Salz, 550 g Mehl, zum Füllen, 1 Glas mit 800 g sautierten Äpfeln (in diesem Herbst zubereitet)

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