Marinierte im Ofen gebackene Pulpa

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An kälteren Tagen, wenn ich frisches Schweinefleisch finde, bereite ich oft diesen Braten im Ofen zu. Er benötigt Zeit zum Marinieren, aber es lohnt sich, besonders wenn ich möchte, dass alles für das Essen am nächsten Tag bereit ist. Es ist kein kompliziertes Rezept, erfordert jedoch ein wenig Planung und Geduld im Ofen. Normalerweise mache ich es, wenn ich auch frische Würstchen zur Hand habe, da ihr Aroma gut zum marinierten Fleisch passt.

Schnelle Infos

Gesamtzeit: etwa 24 Stunden (inklusive Übernachtmarinade)
Aktive Zubereitungszeit: 20-30 Minuten
Backzeit: 90 Minuten
Portionen: 8-10, je nach Dicke der Scheiben
Schwierigkeitsgrad: mittel
Rezepttyp: Braten für Mittag- oder Abendessen, auch geeignet für festliche Anlässe

Zutaten

1,5 kg frisches Schweinefleisch (in passende Scheiben geschnitten)
frische Schweinswürste (Menge nach Wahl, genug um das Fleisch in der Form zu bedecken)
4 Lorbeerblätter
5-6 Esslöffel Öl
1 große Knoblauchknolle
300 ml Rotwein
2 Esslöffel Senfkörner
Pfefferkörner (nach Geschmack)
Salz und gemahlener Pfeffer, nach Geschmack
6-7 Esslöffel Sojasauce

Zubereitung

1. Wasche das Schweinefleisch und schneide es in ziemlich dicke Scheiben, nicht so dünn wie für Schnitzel. Ich tupfe sie normalerweise mit einem Papiertuch ab, damit sie nicht nass sind.

2. Bestreiche jede Scheibe mit etwas Öl. Ich verwende hier ein bis zwei Esslöffel aus den 5-6, die erwähnt werden.

3. Schäle den Knoblauch und schneide ihn in Ringe.

4. Bereite die Marinade in einer großen Plastik- oder Glasschüssel vor: Gib die Sojasauce, die Senfkörner, die Pfefferkörner, Salz und Pfeffer nach Geschmack, die Lorbeerblätter und den geschnittenen Knoblauch hinein, dann gieße den Rotwein dazu. Gut vermischen.

5. Lege die Fleischscheiben in diese Marinade. Mische vorsichtig mit der Hand, damit sie gleichmäßig bedeckt sind.

6. Decke die Schüssel ab und stelle sie über Nacht (mindestens 12 Stunden) in den Kühlschrank. Es ist wichtig, dass das Fleisch kühl bleibt, damit die Aromen eindringen können.

7. Am nächsten Tag nimm das Fleisch aus dem Kühlschrank. Lege die marinierten Scheiben in eine Auflaufform (ich benutze eine recht große, damit die Scheiben nicht übereinander liegen, wenn möglich).

8. Gieße die restliche Marinade aus der Schüssel über das Fleisch.

9. Wenn es zu wenig Flüssigkeit scheint oder das Fleisch keinen Glanz hat, kannst du 1-2 Esslöffel Öl über das Fleisch hinzufügen.

10. Schneide die frischen Würste in passende Stücke und lege sie über und zwischen die Fleischscheiben.

11. Decke die Form mit Alufolie ab und stelle sie bei mittlerer Temperatur (ca. 180°C) für 90 Minuten in den Ofen.

12. Nach der Hälfte der Zeit (nach etwa 45 Minuten) nimm die Alufolie ab und lasse den Braten bräunen. Wenn du bemerkst, dass die Sauce zu schnell einkocht, kannst du etwas Wasser oder Wein hinzufügen.

13. Am Ende sollte das Fleisch zart und gebräunt sein und die Würste gut durchgegart.

Warum ich das Rezept oft mache

Ich koche es ein paar Mal im Jahr, besonders wenn ich einen Braten brauche, der gut auf dem Tisch aussieht und zu vielen Beilagen passt. Das Fleisch wird durch die Marinade zart und muss nicht ständig im Ofen überwacht werden. Es ist ideal für ein großes Essen oder sogar für den nächsten Tag zum Mitnehmen.

Tipps und Variationen

Tipps

– Verwende trockenen Rotwein, keinen halbtrockenen, damit der Braten nicht zu süß wird.
– Wenn du mehr Zeit hast, kannst du das Fleisch auch 24 Stunden marinieren.
– Stelle die Form nach dem Entfernen der Folie so hoch wie möglich in den Ofen für eine schnelle Bräunung.
– Wenn du das Salz kontrollieren möchtest, passe die Sojasauce und die restlichen Gewürze an.

Ersatzmöglichkeiten

– Du kannst Kalbs- oder Putenfleisch verwenden, aber die Garzeiten müssen angepasst werden.
– Die klassische Sojasauce kann durch eine leichte Variante ersetzt werden, wenn du es weniger salzig magst.
– Für diejenigen, die keinen Hauswein haben, funktioniert auch ein gewöhnlicher trockener Rotwein.

Variationen

– Manchmal füge ich Zwiebelringe zur Marinade hinzu, wenn ich einen zusätzlichen Geschmack möchte.
– Du kannst die Würste weglassen, wenn du einen Braten nur aus Schweinefleisch möchtest.
– Wenn du keine Senfkörner hast, kannst du klassischen Senf in die Marinade geben (ca. einen Esslöffel), obwohl der Geschmack etwas anders sein wird.

Serviervorschläge

– Der Braten passt gut zu Kartoffelpüree, Ofenkartoffeln oder gebratenem Kohl.
– Er passt auch zu einem Salat aus eingelegtem Gemüse oder rohem Kohl.
– Die Sauce aus der Form kann verwendet werden, um die Beilage zu beträufeln.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich das Rezept machen, ohne das Fleisch über Nacht zu marinieren?

Du kannst die Marinierzeit auf 4-5 Stunden verkürzen, wenn du es eilig hast, aber der Geschmack und die Textur werden nicht gleich sein. Für zartes Fleisch hilft das Übernachtmarinieren sehr.

Welche Art von Würstchen passt am besten?

Ich verwende frische Schweinswürste, keine geräucherten. Geräucherte können den Geschmack der Sauce und die Endsalzigkeit verändern. Wenn du keine hast, kannst du sie auch weglassen.

Kann ich den Braten nach dem Kochen einfrieren?

Es kann nach dem vollständigen Abkühlen eingefroren werden. Die Textur wird nicht so saftig sein, aber es hält sich gut für 1-2 Monate.

Kann ich das Rezept auch ohne Wein machen?

Der Wein hilft, das Fleisch zart zu machen und gibt Geschmack. Ohne ihn wird das Fleisch weniger aromatisch sein. Du kannst es mit Brühe versuchen, aber das Ergebnis wird anders sein.

Nährwerte

Schätzungsweise hat 100 g Braten (Fleisch + Sauce) etwa 240 kcal, mit ungefähr 18 g Protein, 17 g Fett und 2-3 g Kohlenhydraten (aus der Marinade und dem Wein). Die Würstchen fügen zusätzlich Fett und Kalorien hinzu, sodass die finale Portion auf 320-350 kcal/100 g steigen kann, wenn du viele Würstchen verwendest. Die Werte variieren je nach Fleischschnitt und wie viel Sauce übrig bleibt.

Aufbewahrung und Wiedererwärmung

Der Braten hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage in einem abgedeckten Behälter. Zum Wiedererwärmen lege eine Portion mit etwas Sauce in eine kleine Form oder in ein Glasbehälter und decke es mit Folie ab, im Ofen oder in der Mikrowelle. Wenn zu viel Fett übrig bleibt, kannst du es nach dem Abkühlen abschöpfen. Der Braten schmeckt nicht so gut aufgewärmt wie frisch, hält sich aber gut. Ich empfehle nicht, ihn länger als 1-2 Monate im Gefrierschrank aufzubewahren, da sich die Textur verändert.

 Zutaten: 1,5 kg frisches Schweineschulterfleisch, frische Schweinswürste, 4 Lorbeerblätter, 5-6 Esslöffel Öl, 1 große Knoblauchknolle, 300 ml hausgemachter Rotwein, Senfkörner (2 Esslöffel), Pfefferkörner, Salz und Pfeffer nach Geschmack, Sojasauce (6-7 Esslöffel)

 Tagsofen-gebackenes fruchtfleisch

Marinierte im Ofen gebackene Pulpa
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